Wer kennt sie nicht – die unvergessliche Mariandl, die 1947 ganz Österreich verzauberte. Waltraut Haas begleitete das heimische Kino über acht Jahrzehnte lang, von den ersten Nachkriegsfilmen bis zu ihrer letzten Rolle mit 93 Jahren. Mit ihrem Tod am 23. April 2025 geht eine Ära zu Ende, die das österreichische Unterhaltungskino entscheidend geprägt hat.

Geburtsdatum: 9. Juni 1927 · Sterbedatum: 23. April 2025 · Alter: 97 Jahre · Filme: ca. 70

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Geburtsdatum 9. Juni 1927 in Wien (Wikipedia)
  • Gestorben am 23. April 2025 in Wien mit 97 Jahren (Wikipedia)
  • Rund 70 Filmproduktionen in ihrer Karriere (TV Spielfilm)
2Was unklar ist
  • Genaue Todesursache wurde nicht öffentlich mitgeteilt (Stern.de)
  • Exakte Körpergröße in keiner Quelle verzeichnet (Stern.de)
  • Details zur Autobiografie „Jetzt sag ich’s” (2018) begrenzt verfügbar (Stern.de)
3Zeitleisten-Signal
  • 1946: Bühnendebüt am Linzer Landestheater (Austria-Forum)
  • 1947: Durchbruch als Mariandl in „Der Hofrat Geiger” (Wikipedia)
  • 2020: Letzte Filmrolle in „Das Glück ist ein Vogerl” (Filmportal.de)
4Wie es weitergeht
  • Bestattung am Hietzinger Friedhof in Wien (Wikipedia)
  • Sohn Marcus Strahl setzt das künstlerische Erbe fort (Wikipedia)
  • Ihre Filme bleiben Teil des österreichischen Filmerbes (Wikipedia)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Daten zu Leben und Karriere von Waltraut Haas zusammen.

Attribut Details
Vollständiger Name Waltraut Haas
Geburt 9. Juni 1927, Wien
Tod 23. April 2025, Wien
Berufe Schauspielerin, Sängerin
Filme ca. 70
Durchbruchsfilm Der Hofrat Geiger (1947)
Ehrenauszeichnung Ehrenmedaille Wien in Gold (1988)

Wer ist Waltraut Haas?

Waltraut Haas war eine österreichische Schauspielerin und Sängerin, die das österreichische Kino der Nachkriegszeit wie kaum eine andere Persönlichkeit prägte. Mit ihrer Darstellung des Mariandl in „Der Hofrat Geiger” wurde sie 1947 zum Symbol einer ganzen Generation von Kinobesuchern.

Frühes Leben

Waltraut Haas kam am 9. Juni 1927 in Wien zur Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie im Schloss Schönbrunn, da ihre Mutter Stefanie Klager dort ein Restaurant betrieb. Der Vater, Lehrer Walther Haas, starb, als sie fünf Jahre alt war. Diese ungewöhnliche Kindheit in einem der bekanntesten Schlösser Europas bildete den unkonventionellen Hintergrund für ihre spätere Bühnenkarriere.

Ausbildung und Familie

Nach einer Schneiderlehre und einer Ausbildung an einer Modeschule wandte sie sich der Schauspielerei zu. Sie nahm Unterricht am Wiener Konservatorium und bei Julia Jansen. Ihr Bühnendebüt gab sie 1946 am Linzer Landestheater, bevor der Film ihre Karriere entscheidend prägen sollte.

Anmerkung der Redaktion

Die Verbindung von Schneiderlehre und Schauspielausbildung zeigt einen untypischen Karriereweg für die damalige Zeit – Haas durchbrach konventionelle Erwartungen an eine Bühnenlaufbahn.

Ist Waltraut Haas verstorben?

Ja, Waltraut Haas verstarb am 23. April 2025 im Alter von 97 Jahren in ihrer Heimatstadt Wien. Die Nachricht wurde durch ihr Management veröffentlicht. Die Österreichische Filmikone, die noch bis kurz vor ihrem Tod aktiv war, hinterlässt eine immense Lücke in der heimischen Unterhaltungsbranche.

Sterbedatum und Umstände

Die Todesmeldung erreichte die Öffentlichkeit am Morgen des 23. April 2025. Die genaue Todesursache wurde nicht öffentlich mitgeteilt. Haas starb in Wien, wo sie den Großteil ihres Lebens verbrachte. Ihre letzte Ruhe fand sie am Hietzinger Friedhof in Wien.

Warum das wichtig ist

Mit Waltraut Haas verliert Österreich eine der letzten Zeuginnen des goldenen Zeitalters des Heimatfilms. Ihre Präsenz in über 70 Produktionen über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg dokumentiert einen unschätzbaren Teil der österreichischen Filmgeschichte.

Wie alt war Waltraut Haas?

Waltraut Haas wurde 97 Jahre alt. Bei ihrem Tod am 23. April 2025 blickte sie auf ein außergewöhnlich langes und produktives Leben zurück. Ihre Popularität erreichte ihren Höhepunkt in den 1950er- und 1960er-Jahren, doch sie blieb bis ins hohe Alter künstlerisch aktiv.

Lebenslauf-Highlights

  • 1927–1940: Kindheit und Ausbildung in Wien
  • 1946: Bühnendebüt am Linzer Landestheater
  • 1947: Durchbruch als Filmschauspielerin
  • 1950er–1960er: Höhepunkt der Popularität
  • 1960er: Rückkehr auf die Theaterbühne
  • 1990er: Märchenbücher und Autobiografie
  • Bis zuletzt: Aktive Karriere als Darstellerin

Dass sie noch mit 93 Jahren eine Filmrolle übernahm, unterstreicht ihre außergewöhnliche Bindung an den Beruf. Ihre Arbeit bis ins hohe Alter war nicht nur ein berufliches, sondern auch ein persönliches Statement.

Waltraut Haas Beerdigung

Waltraut Haas wurde am Hietzinger Friedhof in Wien bestattet. Der genaue Zeitpunkt der Trauerfeier und weitere Details zur Beerdigung wurden nicht im Detail öffentlich kommuniziert. Der Bestattungsort im 13. Wiener Gemeindebezirk war bereits zu Lebzeiten bekannt.

Details zur Trauerfeier

Die Familie um ihren Sohn Marcus Strahl, selbst Theaterregisseur und Schauspieler, organisierte die Beisetzung im engsten Kreis. Marcus Strahl setzt als Künstler das Erbe seiner Mutter fort – sowohl als Regisseur als auch als Darsteller.

Waltraut Haas jung und Karriere

Als junge Frau war Waltraut Haas keine klassische Bühnenschauspielerin. Ihre Ausbildung zur Schneiderin und die Zeit an einer Modeschule verliehen ihr einen anderen Blickwinkel auf Kunst und Darstellung. Dieser unkonventionelle Weg erwies sich als Vorteil für ihre spätere Filmkarriere.

Frühe Rollen

Ihr künstlerischer Durchbruch kam 1947 mit der Rolle der Mariandl in „Der Hofrat Geiger” unter der Regie von Willi Forst. Der Film zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Heimatfilmen der Nachkriegszeit und machte Haas über Nacht berühmt. Die Darstellung des jungen, lebensfrohen Mädchens wurde zu ihrem Markenzeichen.

Größe und Aussehen

Konkrete Angaben zur Körpergröße von Waltraut Haas sind in keiner verlässlichen Quelle dokumentiert. Was ihre Rollen und die Erinnerung des Publikums betrifft, war sie jedoch eine Präsenz, die die Leinwand füllte – unabhängig von physischen Maßen.

Fazit: Waltraut Haas war mehr als eine Filmschauspielerin – sie verkörperte ein Kapitel österreichischer Kulturgeschichte. Mit ihrer Darstellung des Mariandl gab sie dem Nachkriegs-Wien ein Gesicht, das bis heute nachwirkt. Für Filmfans bleibt sie die unerreichte Ikone des Heimatfilms; für die Unterhaltungsbranche war sie ein Maßstab für Beständigkeit und Qualität.

Karriere-Höhepunkte und Spätwerke

Nach dem Mariandl-Erfolg wurde Waltraut Haas zur gefragten Darstellerin in Musik- und Operettenfilmen. Ihre Zusammenarbeit mit Peter Alexander in „Im weißen Rößl” (1960) festigte ihren Status als Star des Genres. Auch mit Heinz Rühmann drehte sie mehrere Erfolge, darunter „Wenn der Vater mit dem Sohne”.

Späte Karriere und letzte Rollen

In den 1960er-Jahren kehrte sie verstärkt auf die Theaterbühne zurück, wo sie weitere künstlerische Facetten zeigte. Ab 1990 wandte sie sich dem Schreiben zu und veröffentlichte Märchenbücher. Ihre letzte Filmrolle übernahm sie 2020 in „Das Glück ist ein Vogerl”, in dem sie eine Wachkomapatientin darstellte.

2016 feierte sie ihr 70-jähriges Bühnenjubiläum mit einem speziellen Projekt: Sie nahm das Duett „Dieses Glücksgefühl” mit Rudi Giovannini auf. 2018 veröffentlichte sie ihre Autobiografie „Jetzt sag ich’s”, die weitere Einblicke in ihr bemerkenswertes Leben gewährte.

Erbe und Auszeichnungen

Waltraut Haas erhielt 1988 die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold – eine Anerkennung für ihren außerordentlichen Beitrag zur Wiener Kultur. Diese Auszeichnung unterstreicht, welchen Stellenwert sie im kulturellen Gedächtnis der Stadt einnahm.

Ihr Sohn Marcus Strahl führt als Theaterregisseur und Schauspieler das künstlerische Erbe fort. Die Filme, die sie über mehr als sieben Jahrzehnte drehte, bleiben Teil des österreichischen Filmerbes und werden weiterhin im Fernsehen und bei Filmfestivals gezeigt.

Zeitleiste

  • – Geburt in Wien (Wikipedia)
  • – Tod des Vaters (Cinema Austriaco)
  • – Bühnendebüt am Linzer Landestheater (Austria-Forum)
  • – Durchbruch als Mariandl in „Der Hofrat Geiger” (Wikipedia)
  • – „Im weißen Rößl” mit Peter Alexander (Wikipedia)
  • – Ehrenmedaille Wien in Gold (Austria-Forum)
  • – Tod des Ehemanns Erwin Strahl (Filmportal.de)
  • – 70-jähriges Bühnenjubiläum und Duett-Aufnahme (Filmportal.de)
  • – Letzte Filmrolle in „Das Glück ist ein Vogerl” (Filmportal.de)
  • – Tod in Wien (Wikipedia)

Die Zeitleiste zeigt eine beispiellose Karriere, die von der Nachkriegszeit bis ins 21. Jahrhundert reichte und fast acht Jahrzehnte österreichischer Filmgeschichte umspannte.

Bestätigte Fakten und Unklarheiten

Die folgende Gegenüberstellung von gesicherten und offenen Punkten bietet einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zu Waltraut Haas.

Bestätigte Fakten

  • Geburts- und Sterbedatum aus Wikipedia und IMDB verifiziert
  • Rund 70 Filmproduktionen in ihrer Karriere
  • Geburt in Wien bestätigt durch mehrere Quellen
  • Bestattung am Hietzinger Friedhof
  • Ehrenmedaille Wien in Gold (1988)
  • Verheiratet mit Erwin Strahl (gestorben 2011)
  • Sohn Marcus Strahl als Nachfolger

Was unklar bleibt

  • Genaue Todesursache nicht öffentlich bekannt
  • Exakte Körpergröße in keiner Quelle dokumentiert
  • Details zu Familienhintergrund begrenzt
  • Umfassende Filmografie mit allen 70 Titeln nicht vollständig verfügbar

Die Balance zwischen gesicherten Fakten und verbleibenden Unklarheiten zeigt, dass despite umfangreiche Dokumentation einige persönliche Details weiterhin im Privaten bleiben.

Stimmen zum Tod von Waltraut Haas

Die österreichische Schauspielerin Waltraut Haas ist im Alter von 97 Jahren gestorben.

— Management, laut Stern.de

Waltraut Haas prägte den Unterhaltungsfilm der Nachkriegsjahre mit.

— Stern.de (Redaktion)

Der künstlerische Durchbruch gelang ihr im Filmgeschäft, hier vor allem in der Rolle des ‚Mariandl’.

— Austria-Forum (Biografie)

Für das österreichische Kino hinterlässt Waltraut Haas eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird. Ihre Filme mit Peter Alexander, Heinz Rühmann und Willi Forst gehören zum Kanon des heimischen Unterhaltungskinos. Mit ihrem Tod geht eine Ära zu Ende, die das Bild des österreichischen Films in der Welt nachhaltig geprägt hat. Ihr Sohn Marcus Strahl trägt das künstlerische Vermächtnis weiter – als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart des österreichischen Theaters.

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Häufig gestellte Fragen

Wann starb Waltraut Haas?

Waltraut Haas starb am 23. April 2025 in Wien im Alter von 97 Jahren.

Welche Filme machte Waltraut Haas?

Sie wirkte in rund 70 Filmproduktionen mit. Zu den bekanntesten gehören „Der Hofrat Geiger” (1947), „Im weißen Rößl” (1960) und „Wenn der Vater mit dem Sohne”. Ihre letzte Filmrolle übernahm sie 2020 in „Das Glück ist ein Vogerl”.

War Waltraut Haas verheiratet?

Ja, sie war mit dem Schauspieler Erwin Strahl verheiratet, der 2011 starb. Gemeinsam hatten sie einen Sohn, Marcus Strahl, der als Theaterregisseur und Schauspieler tätig ist.

Welche Auszeichnungen erhielt Waltraut Haas?

1988 erhielt sie die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold für ihren außerordentlichen Beitrag zur Wiener Kultur.

Wo kann man Filme von Waltraut Haas sehen?

Ihre Filme werden regelmäßig im österreichischen Fernsehen gezeigt und sind teilweise auf DVD oder Streaming-Plattformen erhältlich. Klassiker wie „Im weißen Rößl” gehören zum regelmäßigen Programm.

Was sagte man zu Waltraut Haas’ Tod?

Stern.de bezeichnete sie als „Heimatfilm-Ikone” und betonte, dass sie den Unterhaltungsfilm der Nachkriegsjahre entscheidend mitgeprägt habe.

Hatte Waltraut Haas Kinder?

Ja, sie hatte einen Sohn namens Marcus Strahl aus ihrer Ehe mit Erwin Strahl. Marcus Strahl ist als Theaterregisseur und Schauspieler tätig und setzt das künstlerische Erbe seiner Mutter fort.