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Austrian Airlines: Bewertung, Gehälter, Sicherheit & Flotte

Henry Thomas Howard Thompson • 2026-07-03 • Gepruft von Elias Hoffmann

Sie haben wahrscheinlich schon einmal überlegt, ob Austrian Airlines die richtige Wahl für Ihren nächsten Flug ist. Die Airline aus Wien gehört zur Lufthansa Group, bedient über 120 Ziele weltweit und wird in diesem Ratgeber auf Basis verifizierter Quellen zu Sicherheit, Piloten-Gehältern und dem Unterschied zu Lufthansa bewertet.

Drehkreuz: Flughafen Wien (VIE) · Mutterkonzern: Lufthansa Group (seit 2009) · Allianz: Star Alliance · Flugzeugflotte (Hauptmodelle): Airbus A320, Boeing 767, Boeing 777, Boeing 787 · Anzahl Destinationen: über 120

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Sechs Eckdaten auf einen Blick – die wichtigsten Kennzahlen der Airline:

Merkmal Wert
Gründungsjahr 1957 (als Austrian Airlines)
Mutterkonzern Lufthansa Group (seit 1. Juli 2009)
Allianz Star Alliance (seit 2000)
Hauptflughafen Wien‑Schwechat (VIE)
Flottengröße (ca.) 70 Flugzeuge
Mitarbeiterzahl (ca.) 7.000 (2024)

Ist Austrian Airlines eine gute Airline?

Service und Komfort an Bord

  • Sitzabstand in der Economy Class: ca. 76–81 cm, je nach Flugzeugmuster
  • Bordverpflegung auf Kurzstrecken inklusive, auf Langstrecken warme Mahlzeiten
  • Unterhaltungssystem mit persönlichen Bildschirmen auf Langstreckenflügen

Das Vielfliegerprogramm Miles & More ermöglicht das Sammeln von Prämienmeilen. Austrian Airlines wird von Skytrax (Rating‑Institut für Fluggesellschaften) mit vier von fünf Sternen bewertet – ein solider Wert im Vergleich zu anderen europäischen Full‑Service‑Carriern.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit

Laut Daten von FlightStats lag Austrian Airlines 2023 bei der pünktlichen Abflugquote im europäischen Mittelfeld. Konkrete Zahlen: rund 78 % der Flüge starteten innerhalb von 15 Minuten der geplanten Abflugzeit (Quelle: FlightStats (Flugdatenanalyse)). Bei Verspätungen sind die EU‑Fluggastrechte anwendbar.

Kundenbewertungen und Testsiege

Auf Trustpilot (Verbraucherplattform) schneidet Austrian Airlines durchschnittlich ab – viele Bewertungen kritisieren den Kundenservice bei Umbuchungen. Gleichzeitig gewann die Airline mehrfach Auszeichnungen für die beste Bordverpflegung in der Business Class.

Fazit: Reisende erhalten bei Austrian Airlines solides Full‑Service‑Niveau mit guter Sicherheitsbilanz, sollten aber bei Serviceerwartungen nicht die Premiumklasse von Lufthansa erwarten. Für Vielflieger ist die Star‑Alliance‑Einbindung ein klares Plus.

Das Urteil: Austrian Airlines ist eine verlässliche Wahl für Passagiere, die Sicherheit und ein solides Bordprodukt schätzen, aber keine Spitzenklasse erwarten.

Was verdient ein AUA-Pilot im Monat?

Einstiegsgehalt vs. erfahrene Piloten

Das Gehalt eines AUA‑Piloten hängt stark von Dienstalter, Position und Flugzeugmuster ab. Nach Angaben der Gewerkschaft vida (österreichische Arbeitnehmervertretung) liegt das Einstiegsgehalt eines Co‑Piloten auf Kurzstrecke bei etwa 2.800 € brutto pro Monat. Kapitäne auf Langstrecke verdienen nach mehreren Jahren Erfahrung bis zu 9.000 € brutto im Monat.

Einfluss der Flugzeugmuster

Piloten auf Großraumflugzeugen (Boeing 777, 787) erhalten meist einen Zuschlag. Die Karriereseite von Austrian Airlines (offizielle Arbeitgeberinformation) betont, dass die Ausbildung an der Lufthansa Group European Flight Academy erfolgt und regelmäßige Weiterbildung Teil des Vertrags ist.

Vergleich mit anderen Airlines

Ein A380‑Pilot bei Emirates verdient laut Branchenforen zwischen 12.000 und 15.000 € brutto – ein deutlicher Unterschied. Die Gehälter der AUA‑Piloten liegen im unteren Mittelfeld der Lufthansa‑Group‑Tochtergesellschaften, sind aber durch Tarifverträge stabilisiert (Quelle: PilotJobsNetwork (Stellenbörse für Piloten)).

Der Haken

Die offiziellen Gehaltsbänder werden von Austrian Airlines nicht veröffentlicht. Die hier genannten Zahlen beruhen auf gewerkschaftlichen Angaben und Branchenportalen – eine individuelle Verhandlungsspanne ist nicht ausgeschlossen.

Die Konsequenz für Bewerber: Konkrete Gehaltsverhandlungen erfordern direkte Nachfrage bei der Gewerkschaft oder im Vorstellungsgespräch.

Sind Lufthansa und Austrian Airlines das Gleiche?

Eigentümerstruktur

Seit dem 1. Juli 2009 gehört Austrian Airlines vollständig zur Lufthansa Group (Mutterkonzern und größte Airline‑Gruppe Europas). Beide Airlines operieren jedoch als eigenständige Marken mit getrennten Flotten und Tarifen.

Markenauftritt und Produkt

Während Lufthansa auf den großen interkontinentalen Drehkreuzen Frankfurt und München aufbaut, nutzt Austrian das Drehkreuz Wien. Die Kabinenprodukte sind ähnlich, aber nicht identisch: Austrian setzt bei der Langstrecke auf die Boeing 787, Lufthansa auf die Airbus A350 und Boeing 747‑8.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede – eine Tabelle

Vier Kategorien, ein klares Muster: Austrian und Lufthansa teilen sich die Konzern‑ und Allianzstruktur, unterscheiden sich aber bei Tarifen und Zielen.

Kategorie Lufthansa Austrian Airlines
Drehkreuz Frankfurt, München Wien
Vielfliegerprogramm Miles & More Miles & More
Kabinenprodukt (Langstrecke) Allegris (neue Business Class) Boeing 787 mit Standard‑Business
Billigmarke Eurowings keine eigene

Was das bedeutet: Für Reisende, die einheitliche Meilensammeloptionen schätzen, sind beide Airlines gleich gut geeignet. Wer auf das exklusivste Kabinenprodukt Wert legt, ist bei Lufthansa (Allegris) tendenziell besser aufgehoben.

Warum das wichtig ist

Viele Fluggäste gehen fälschlich davon aus, dass ein Austrian‑Ticket automatisch die gleichen Rechte und Servicelevels wie ein Lufthansa‑Ticket beinhaltet. Tatsächlich gelten getrennte Beförderungsbedingungen – insbesondere bei Umbuchungen und Erstattungen.

Der Unterschied zeigt sich vor allem in der Praxis: Passagiere sollten bei Buchung genau prüfen, welche Airline sie tatsächlich fliegen.

Hatte Austrian Airlines einen Absturz?

Sicherheitsbilanz

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines selbst hatte seit ihrer Gründung 1957 keinen tödlichen Unfall. Der letzte schwere Vorfall mit einer österreichischen Airline betrifft den Lauda‑Air‑Flug 004 (1991), der vor der Fusion zur heutigen Austrian Airlines stattfand. Seitdem gilt die Airline bei AirlineRatings (unabhängige Sicherheitsbewertungsplattform) als „fatality free“.

Schwere Vorfälle

In den letzten 30 Jahren gab es keine tödlichen Zwischenfälle. Die IATA Operational Safety Audit (IOSA)‑Zertifizierung, die alle Mitglieder der Lufthansa Group besitzen, bestätigt ein hohes Sicherheitsniveau.

Vergleich mit Branchendurchschnitt

Die globale Unfallrate liegt laut IATA 2023 bei etwa 0,20 schweren Unfällen pro eine Million Flüge. Austrian Airlines liegt unter diesem Durchschnitt. Zum Vergleich: In den Top‑25 der sichersten Full‑Service‑Airlines 2026 laut Aerospace Global News (Fachmedium für Luftfahrt) taucht Austrian nicht auf – Lufthansa belegt Platz 21. Das ist aber kein negatives Signal, sondern zeigt, dass die Konkurrenz ebenfalls sehr sicher ist.

Was zu beachten ist

Auch wenn Austrian Airlines eine makellose Unfallbilanz hat, bedeutet das nicht, dass es nie zu Zwischenfällen kommt. Technische Pannen oder Notlandungen kommen bei jeder Airline vor – die entscheidende Kennzahl ist die tödliche Unfallrate, und hier liegt Austrian exzellent.

Das Fazit zur Sicherheit: Passagiere können sich auf eine der sichersten Flotten Europas verlassen.

Wie heißt der Billigflieger von Lufthansa?

Eurowings als Low‑Cost‑Tochter

Die Billigfluggesellschaft der Lufthansa Group heißt Eurowings (Low‑Cost‑Tochter der Lufthansa Group). Sie bedient viele europäische Strecken zu günstigeren Preisen, oft ab Flughäfen, die nicht die großen Drehkreuze sind. Austrian Airlines selbst hat keine eigene Billigmarke.

Abgrenzung zu Austrian Airlines

Eurowings konkurriert auf einigen innerdeutschen und europäischen Strecken mit Austrian, allerdings nicht ab Wien. Austrian fliegt fast ausschließlich ab Wien, Eurowings bedient primär den deutschen Markt.

Auswirkungen auf Strecken und Preise

Für Reisende bedeutet das: Wer eine günstige Verbindung innerhalb Europas sucht, sollte auch Eurowings prüfen, wenn der Flughafen in der Nähe liegt. Austrian Airlines bleibt der Premiumanbieter im Konzern, während Eurowings den Budget‑Markt abdeckt.

Spezifikationen der Flotte

Sechs Flugzeugmuster, eines ist klar: Austrian setzt auf eine gemischte Flotte aus Airbus‑ und Boeing‑Maschinen für Kurz‑, Mittel‑ und Langstrecke.

Flugzeugtyp Anzahl (ca.) Sitzplätze (ca.) Einsatz
Airbus A320 25 180 Europa
Airbus A321 7 200 Europa
Boeing 767‑300ER 6 227 Langstrecke (Ausmusterung bis 2025)
Boeing 777‑200ER 6 306 Langstrecke
Boeing 787‑9 Dreamliner 4 294 Langstrecke (Neubeschaffung)
Bombardier Q400 17 76 Regionalflüge

Die Modernisierung der Flotte schreitet voran – die Boeing 767 wird bis 2025 ausgemustert, die 787 Dreamliner übernehmen die Langstrecke.

Upsides und Downsides von Austrian Airlines

Stärken

  • Hervorragende Sicherheitsbilanz (IOSA, 7/7 bei AirlineRatings)
  • Mitglied der Star Alliance – weltweites Netzwerk
  • Wien als Drehkreuz mit guten Anschlüssen nach Osteuropa
  • Gute Bordverpflegung auf Langstrecken

Schwächen

  • Kundenservice bei Stornierungen häufig kritisiert
  • Flotte teilweise veraltet (Boeing 767)
  • Kein eigener Billigflieger – günstige Tickets oft über Eurowings
  • Gehälter der Belegschaft unter Druck durch Tarifkonflikte

Reisende sollten diese Vor- und Nachteile je nach ihren eigenen Prioritäten gewichten.

Faktencheck: Was ist gesichert, was bleibt offen?

Bestätigte Fakten

  • Austrian Airlines gehört seit 2009 zur Lufthansa Group (Lufthansa Group Konzernseite)
  • Letzter tödlicher Unfall einer Vorgängergesellschaft 1991; die Airline selbst ist unfallfrei
  • 4‑Sterne‑Rating bei Skytrax, 7/7 Sicherheit bei AirlineRatings
  • Über 120 Destinationen ab Wien

Was unklar bleibt

  • Genaue Gehaltsdaten variieren je nach Quelle – keine offizielle Transparenz
  • Servicebewertungen auf Bewertungsportalen sind extrem subjektiv
  • Zukünftige Flottenerneuerung (Ersatz der Boeing 767) nicht endgültig terminiert

Die gesicherten Fakten überwiegen – unklare Punkte betreffen vor allem Gehalts- und Zukunftsplanung.

Stimmen zur Airline

„Austrian Airlines ist eine traditionsreiche Fluggesellschaft mit einem dichten Streckennetz ab Wien und einem hohen Sicherheitsstandard.“

– Wikipedia (Artikel Austrian Airlines)

„Die Tarifverhandlungen für das fliegende Personal sind komplex und die Gehaltsspannen werden nicht einheitlich veröffentlicht. Wir fordern mehr Transparenz.“

– Gewerkschaft vida (österreichische Arbeitnehmervertretung)

„Austrian Airlines bietet ein solides Produkt, das vor allem auf der Langstrecke punkten kann – die 787 Dreamliner setzen neue Standards.“

– Aerospace Global News (Fachmedium für Luftfahrt)

Die Expertenstimmen zeichnen ein konsistentes Bild: Austrian Airlines ist eine verlässliche, aber nicht führende Airline im europäischen Vergleich.

Fazit: Warum Austrian Airlines eine gute Wahl ist – mit Einschränkungen

Die Sicherheitsbilanz ist makellos, das Netzwerk ab Wien gut und die Star‑Alliance‑Zugehörigkeit ein Plus für Vielflieger. Wer jedoch erstklassiges Kabinenprodukt oder günstigste Preise sucht, muss abwägen: Austrian ist kein Low‑Cost‑Anbieter, aber auch kein absoluter Premium‑Carrier wie Singapore Airlines. Für Reisende, die Wert auf eine verlässliche, unfallfreie Airline mit solider Verpflegung legen, ist Austrian Airlines die richtige Wahl. Wer das günstigste Ticket will, sollte Alternativen wie Eurowings oder Billigflieger ab anderen Flughäfen prüfen.

Ergänzend dazu gibt ein ausführlicher Bericht von presselinie.de weitere Details zu Gehälter und Flugziele der Austrian Airlines.

Häufig gestellte Fragen

Wie zuverlässig ist Austrian Airlines bei Verspätungen?

Die durchschnittliche pünktliche Abflugquote liegt bei rund 78 % (Daten von FlightStats). Bei Verspätungen ab 3 Stunden haben Passagiere Anspruch auf Entschädigung gemäß EU‑Verordnung 261/2004.

Welche Sitzplatzklassen bietet Austrian Airlines an?

Economy Class, Premium Economy (auf Langstrecken), Business Class und First Class (nur auf ausgewählten Langstreckenflügen).

Kann ich mit Austrian Airlines Meilen sammeln?

Ja, über das Vielfliegerprogramm Miles & More. Meilen können bei Austrian, Lufthansa und anderen Star‑Alliance‑Airlines gesammelt und eingelöst werden.

Welche Gepäckbestimmungen gelten bei Austrian Airlines?

Im Economy Light Tarif ist nur Handgepäck (55×40×23 cm, max. 8 kg) kostenfrei. Aufgabegepäck ist in höheren Tarifen enthalten oder gegen Gebühr zubuchbar.

Wie buche ich einen Flug mit Austrian Airlines?

Online auf der offiziellen Website (austrian.com), über die Austrian‑App, im Reisebüro oder über Buchungsplattformen. Der Online‑Check‑in ist ab 47 Stunden vor Abflug möglich.

Bietet Austrian Airlines einen Check‑in per App an?

Ja, die Austrian Airlines App (iOS und Android) ermöglicht den mobilen Check‑in, das Abrufen der Bordkarte und das Verfolgen des Flugstatus.

Welche Strecken fliegt Austrian Airlines ab Deutschland?

Ab Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart und Düsseldorf werden Direktflüge nach Wien angeboten. Ab Wien dann weiter zu über 120 Zielen weltweit.

Diese FAQ deckt die wichtigsten praktischen Fragen für die Reiseplanung mit Austrian Airlines ab.



Henry Thomas Howard Thompson

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Henry Thomas Howard Thompson

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.