
RSV Virus – Symptome, Impfung und Schutz in Österreich
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zählt zu den häufigsten Erregern schwerer Atemwegsinfektionen bei Kleinkindern und steht zunehmend im Fokus der öffentlichen Gesundheit. Während Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährdet sind, zeigt sich bei Erwachsenen ein anderes Bild – die Infektion verläuft häufig mild, kann aber für ältere und immungeschwächte Menschen ernste Folgen haben.
Wie ansteckend ist das RSV Virus, welche Symptome treten bei Kindern und Erwachsenen auf, und welche Schutzmöglichkeiten bestehen? Ein Überblick über den aktuellen Wissensstand.
Was ist das RSV Virus?
- Fast alle Kinder machen bis zum zweiten Lebensjahr mindestens eine RSV-Infektion durch.
- Bei Säuglingen unter sechs Monaten kann eine Infektion eine Bronchiolitis auslösen, die beatmungspflichtig wird.
- Erwachsene zeigen meist milde Symptome, doch ab 65 Jahren steigt das Risiko schwerer Verläufe erheblich.
- Das Virus kennt zwei Subtypen – A und B –, die parallel zirkulieren.
- Reinfektionen sind im Laufe des Lebens möglich, da die Immunität nicht dauerhaft anhält.
- Die Saison 2024/2025 verlief in Österreich weniger intensiv als in den Vorjahren.
- Impfungen und passive Immunisierung bieten zunehmend wirksame Schutzmöglichkeiten.
| Fakt | Details |
|---|---|
| Erregerbezeichnung | Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) |
| Subtypen | RSV-A und RSV-B |
| Hauptübertragung | Tröpfcheninfektion, Kontakt mit infizierten Oberflächen |
| Erste Infektion | Bei fast allen Kindern bis zum 2. Lebensjahr |
| Saison in Österreich | November bis April |
| Meldepflicht | Erfasst über das SARI-Dashboard der AGES |
| Besonders gefährdet | Säuglinge unter 6 Monaten, Menschen über 65, Immungeschwächte |
| Spezifische Therapie | Keine antivirale Standardtherapie vorhanden |
Die Überwachung der RSV-Aktivität in Österreich erfolgt über das SARI-Dashboard und den AGES-Radar. Seit der Grippesaison 2024/2025 werden die Daten regelmäßig veröffentlicht.
RSV Virus Symptome bei Kindern und Erwachsenen
Die Bandbreite der Symptome reicht bei RSV von völligem Fehlen klinischer Zeichen bis hin zu lebensbedrohlichen Verläufen. Welche Ausprägungen auftreten, hängt stark vom Alter und dem Gesundheitszustand der betroffenen Person ab.
Symptome bei Kindern
Bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine RSV-Infektion eine akute Bronchiolitis auslösen – eine Entzündung der kleinen Atemwege, die mit starker Schleimbildung einhergeht. Typische Anzeichen sind rasselnde Atemgeräusche, Atemnot, Trinkverweigerung und Fieber. Kinder unter sechs Monaten tragen ein besonders hohes Risiko, stationär behandelt werden zu müssen. In schweren Fällen wird eine Beatmung erforderlich. Grundsätzlich kann die Infektion bei Kindern aber auch völlig ohne Symptome verlaufen.
Symptome bei Erwachsenen
Bei gesunden Erwachsenen äußert sich eine RSV-Infektion häufig ähnlich wie eine gewöhnliche Erkältung: Schnupfen, Halsschmerzen, leichter Husten und Abgeschlagenheit. Bei älteren Menschen ab 65 Jahren, chronisch Kranken oder Personen mit geschwächtem Immunsystem – etwa Krebspatienten oder HIV-Infizierte – kann die Erkrankung jedoch deutlich schwerer verlaufen und eine Lungenentzündung oder eine Verschlechterung bestehender Atemwegserkrankungen zur Folge haben.
Gemeinsame Merkmale
Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen können die unteren Atemwege betroffen sein. In diesen Fällen treten Husten, Atemnot und bei Säuglingen häufig auch Apnoen (Atempausen) auf. Die Infektion kann zudem asymptomatisch verlaufen, was die unbemerkte Weitergabe des Virus begünstigt.
Bei Säuglingen mit Atemnot, eingezogenen Rippen, bläulicher Verfärbung der Lippen oder Trinkverweigerung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei Erwachsenen gelten anhaltendes hohes Fieber, zunehmende Atemnot und Verwirrtheit als Warnzeichen.
RSV Virus bei Erwachsenen und Risikogruppen
Lange Zeit galt RSV vor allem als Kinderkrankheit. Doch die zunehmende Datenlage zeigt, dass auch Erwachsene – insbesondere ältere und vorerkrankte – erheblich gefährdet sind. In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde die Bedeutung von RSV im Erwachsenenalter in den vergangenen Jahren deutlich hervorgehoben.
Personen ab 60 Jahren
Mit steigendem Alter nimmt die natürliche Abwehrkraft der Atemwege ab. Menschen über 65 Jahren zeigen bei einer RSV-Infektion häufiger schwere Verläufe als jüngere Erwachsene. Hospitalisierungen sind in dieser Altersgruppe deutlich häufiger, und das Risiko von Folgeschäden an den Atemwegen ist erhöht.
Schwangerschaft und RSV
Eine RSV-Infektion in der Schwangerschaft stellt ein besonderes Risiko dar, da Neugeborene in den ersten Lebensmonaten noch keinen eigenen Impfschutz besitzen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) und das österreichische Sozialministerium empfehlen Schwangeren eine Impfung mit dem Impfstoff Abrysvo zwischen der 24. und 36. Schwangerschaftswoche, vorzugsweise im Zeitraum September bis März. Die Impfung überträgt schützende Antikörper auf das ungeborene Kind.
Immungeschwächte Personen
Patienten mit geschwächtem Immunsystem – etwa nach Organtransplantationen, unter Chemotherapie oder mit einer HIV-Infektion – tragen ein erhöhtes Risiko für schwere RSV-Verläufe. Bei diesen Personen kann die Infektion länger anhalten und heftigere Symptome verursachen als bei Gesunden.
Während RSV vor allem Kleinkinder stark trifft, betrifft COVID-19 überwiegend Erwachsene ab 65 Jahren. Beide Viren verursachen saisonale Atemwegsinfektionen mit Höhepunkt im Herbst und Winter. Ko-Impfungen gegen Influenza, RSV und COVID-19 werden für Risikogruppen und Reisende empfohlen.
RSV Virus Impfung – Möglichkeiten und Empfehlungen
Die Impfstrategien gegen RSV haben sich in den vergangenen Jahren erheblich weiterentwickelt. Mittlerweile stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten.
Impfung für Erwachsene
Für Erwachsene ab 60 Jahren empfehlen das Sozialministerium und die STIKO eine Impfung mit einem der verfügbaren Impfstoffe. In Österreich sind Arexvy und Abrysvo zugelassen. Der ideale Zeitpunkt liegt im September oder Oktober, also vor dem Beginn der RSV-Saison, die von Oktober bis März dauert. Für Risikogruppen ab 18 Jahren ist eine Impfung ebenfalls möglich. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft derzeit eine Ausweitung der Empfehlung auf Personen ab 18 Jahren (Stand: Februar 2026).
Passive Immunisierung für Säuglinge
Für Neugeborene und Säuglinge steht mit Nirsevimab (Handelsname Beyfortus) eine passive Immunisierung zur Verfügung. Dabei handelt es sich um monoklonale Antikörper, die eine sofortige Schutzwirkung entfalten. Der Impfstoff ist seit 2024 für alle Kleinkinder zugelassen und wird als Einmaldosis verabreicht – idealerweise vor oder zu Beginn der ersten RSV-Saison im Herbst, beziehungsweise rasch nach der Geburt. Derzeit ist die Anwendung kostenpflichtig.
Impfung während der Schwangerschaft
Der Impfstoff Abrysvo kann Schwangeren zwischen der 24. und 36. Schwangerschaftswoche verabreicht werden. Die Impfung führt zur Bildung von Antikörpern, die über die Plazenta auf das Kind übertragen werden und es in den ersten Lebensmonaten schützen. Der bevorzugte Zeitraum liegt zwischen September und März.
| Zielgruppe | Empfohlene Maßnahme | Zeitfenster |
|---|---|---|
| Schwangere | Abrysvo-Impfung | 24.–36. SSW, vorzugsweise Sept.–März |
| Säuglinge | Nirsevimab (passiv) | Vor/nach 1. RSV-Saison (Herbst oder rasch nach Geburt) |
| Erwachsene ab 60 | Arexvy oder Abrysvo | Sept./Okt. vor Saisonbeginn |
| Risikogruppen ab 18 | Impfung nach individueller Beratung | Vor RSV-Saison (Okt.–März) |
Detaillierte Informationen zu den aktuellen Impfempfehlungen sind im Impfplan Österreich 2025/2026 zusammengefasst.
RSV Virus Therapie – was ist möglich?
Eine gezielte antivirale Therapie gegen RSV steht derzeit nicht zur Verfügung. Die Behandlung konzentriert sich auf unterstützende Maßnahmen, die je nach Schweregrad des Verlaufs variieren.
Supportive Behandlung
Bei milden Verläufen reichen Ruhe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und fiebersenkende Mittel in der Regel aus. Bei schweren Erkrankungen, insbesondere bei Säuglingen mit Bronchiolitis, kann eine stationäre Aufnahme notwendig werden. In diesen Fällen kommen Sauerstoffgabe, Bronchodilatatoren und bei Bedarf eine Beatmung zum Einsatz. Der Schwerpunkt der medizinischen Betreuung liegt auf der Vorbeugung schwerer Verläufe.
Wie ansteckend ist das RSV Virus?
Das RSV Virus ist hochansteckend. Es verbreitet sich über Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen entstehen, sowie über den direkten Kontakt mit infizierten Oberflächen. Da das Virus auch von Personen übertragen werden kann, die selbst keine Symptome zeigen, ist eine vollständige Vermeidung der Ansteckung im Alltag kaum möglich. Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, das Vermeiden engem Kontakts zu Erkrankten und das Reinigen von Oberflächen können das Risiko jedoch verringern.
Besonders in der RSV-Saison (November bis April) empfiehlt sich, den Kontakt von Säuglingen mit erkälteten Personen zu minimieren, gemeinsam genutzte Gegenstände regelmäßig zu reinigen und auf eine gute Raumlüftung zu achten.
RSV Virus Österreich – Saison und aktuelle Entwicklung
In Österreich wird die RSV-Aktivität systematisch überwacht. Das SARI-Dashboard der AGES erfasst stationäre Aufnahmen wegen schwerer akuter Atemwegsinfektionen und ermöglicht damit eine Einschätzung der aktuellen Lage.
Saisonverlauf 2024/2025
Die RSV-Saison 2024/2025 verlief in Österreich weniger intensiv als in den vorangegangenen Jahren. Trotz einer starken Influenza-B-Welle blieben die Auswirkungen von RSV vergleichsweise gering. Die Grippesaison endete am 14. April 2025, und die RSV-Aktivität war zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich zurückgegangen.
Überwachung und Datenquellen
Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) veröffentlicht regelmäßig aktuelle Daten über den AGES-Radar und das SARI-Dashboard. Diese Informationen ermöglichen es Fachleuten und der Bevölkerung, die aktuelle RSV-Belastung einzuschätzen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Daten basieren auf österreichischen und deutschen Quellen (AGES, Sozialministerium, STIKO). Für eine individuelle medizinische Beratung empfiehlt es sich, den behandelnden Arzt oder den aktuellen Impfplan Österreich zu konsultieren.
Zeitlicher Verlauf der RSV-Saison
- September bis Oktober – Beginn der RSV-Saison in Österreich; idealer Zeitpunkt für empfohlene Impfungen
- November – Erster Anstieg der RSV-Übertragungen; Monitoring durch AGES-Radar wird intensiviert
- Dezember bis Jänner – Höhepunkt der RSV-Aktivität mit den meisten stationären Aufnahmen
- Februar bis März – Rückläufige Tendenz, Impfungen weiterhin möglich
- April – Ende der RSV-Saison; Grippesaison endet typischerweise Mitte April
- Mai bis August – Geringe RSV-Aktivität; saisonale Ruhephase
Gesicherte Erkenntnisse und offene Fragen
| Bereich | Was bekannt ist | Was noch unklar ist |
|---|---|---|
| Symptome | Breite Spanne von asymptomatisch bis schwer (Bronchiolitis) | Langzeitfolgen bei Kindern im Detail |
| Ansteckung | Tröpfchen und Kontaktübertragung, auch asymptomatisch möglich | Exakte Dauer der Ansteckungsfähigkeit |
| Immunität | Reinfektionen im Laufe des Lebens möglich | Wie lange hält natürliche Immunität nach Infektion? |
| Impfung | Wirksame Impfstoffe und passive Immunisierung verfügbar | Langzeit-Nebeneffekte der neuen Impfstoffe |
| Saisonalität | November bis April, Höhepunkt im Winter | Wie beeinflusst der Klimawandel die Saison? |
| Erwachsene | Höheres Risiko ab 65 Jahren und bei Immunschwäche | Prävalenz und Langzeitfolgen bei älteren Erwachsenen |
Vergleich: RSV und COVID-19
Sowohl RSV als auch COVID-19 sind saisonale Atemwegsviren mit Höhepunkt in den kälteren Monaten. Sie teilen mehrere Gemeinsamkeiten, unterscheiden sich aber in entscheidenden Punkten.
Beide Erkrankungen können asymptomatisch verlaufen und schwere Verläufe bei älteren sowie vorerkrankten Menschen verursachen. Die Überwachung beider Viren erfolgt in Österreich über das SARI-Dashboard. Der entscheidende Unterschied liegt in der Altersverteilung: RSV trifft Kleinkinder – insbesondere unter sechs Monaten – deutlich stärker, während COVID-19 vor allem bei Erwachsenen ab 65 Jahren zu schweren Verläufen führt.
Die Impfempfehlungen für die Saison 2025/2026 betonen bei beiden Erkrankungen die Bedeutung der Hospitalisierungsprävention durch Impfung und die Durchführung von Ko-Impfungen für Risikogruppen und Reisende.
Quellenlage und Empfehlungen
Die vorliegenden Informationen stammen aus Daten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), dem österreichischen Sozialministerium sowie dem Epidemiologischen Bulletin der Medizinischen Universität Wien. Diese Quellen werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Grundlage für die nationalen Impfempfehlungen.
Für die individuelle Beratung – insbesondere bei Schwangerschaft, Säuglingen oder chronischen Erkrankungen – empfiehlt es sich, den behandelnden Arzt zu konsultieren und den aktuellen Impfplan Österreich zu beachten.
Die Entwicklung der RSV-Impfung und der passiven Immunisierung hat die Möglichkeiten der Prävention in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Expertinnen und Experten beobachten die weitere Ausweitung der Impfempfehlungen durch die EMA mit Aufmerksamkeit.
Zusammenfassung und Ausblick
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein weit verbreiteter Erreger, der Menschen jeden Alters betreffen kann. Besonders gefährlich ist er für Säuglinge unter sechs Monaten und Erwachsene ab 65 Jahren sowie für immungeschwächte Personen. Die Saison reicht von November bis April, mit Höhepunkt in den Wintermonaten. Impfungen für Erwachsene ab 60 Jahren und die passive Immunisierung von Säuglingen bieten wirksame Schutzmöglichkeiten. Schwangere können zwischen der 24. und 36. Schwangerschaftswoche geimpft werden, um das Neugeborene in den ersten Lebensmonaten zu schützen. Eine spezifische antivirale Therapie existiert nicht, weshalb die Vorbeugung eine zentrale Rolle spielt. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte rechtzeitig ärztliche Beratung einholen.
Auch verschiedene Gesundheitseinrichtungen in Österreich informieren regelmäßig über Maßnahmen zum Schutz vor Atemwegserkrankungen wie RSV.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheiden sich die RSV-Symptome bei Kindern und Erwachsenen?
Bei Kindern – insbesondere Säuglingen – kann RSV eine Bronchiolitis mit Atemnot, Rasselgeräuschen und Trinkverweigerung auslösen. Erwachsene zeigen meist milder Verläufe mit Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Ab 65 Jahren steigt das Risiko schwerer Verläufe auch bei Erwachsenen.
Ist das RSV Virus für Schwangere gefährlich?
Eine RSV-Infektion der Mutter stellt ein Risiko für das Neugeborene dar, da Säuglinge in den ersten Monaten noch keinen eigenen Schutz haben. Schwangeren wird daher die Impfung mit Abrysvo zwischen der 24. und 36. Schwangerschaftswoche empfohlen.
Wie wird RSV übertragen?
Das Virus verbreitet sich über Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen entstehen, sowie über direkten Kontakt mit infizierten Oberflächen. Auch asymptomatisch infizierte Personen können das Virus weitergeben.
Welche Impfungen gegen RSV gibt es?
Für Erwachsene ab 60 Jahren stehen die Impfstoffe Arexvy und Abrysvo zur Verfügung. Für Säuglinge gibt es die passive Immunisierung mit Nirsevimab (Beyfortus). Schwangere können mit Abrysvo geimpft werden.
Gibt es eine antivirale Therapie gegen RSV?
Eine spezifische antivirale Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung. Die Behandlung erfolgt supportiv – bei schweren Verläufen mit Sauerstoffgabe, Bronchodilatatoren und gegebenenfalls Beatmung.
Wann ist die RSV-Saison in Österreich?
Die RSV-Saison erstreckt sich in Österreich von November bis April, mit dem Höhepunkt in den Wintermonaten Dezember und Jänner. Die Überwachung erfolgt über das SARI-Dashboard und den AGES-Radar.
Wie kann man Säuglinge vor RSV schützen?
Die passive Immunisierung mit Nirsevimab wird für alle Säuglinge vor oder zu Beginn ihrer ersten RSV-Saison empfohlen. Zusätzlich helfen Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, der Verzicht auf Kontakt mit Erkälteten und das Fernhalten von Säuglingen aus überfüllten Räumen während der Saison.