
Last Soul Ultra – Alles Wissenswerte zum Backyard Ultra 2025
Das Last Soul Ultra 2025 hat die deutsche Laufszene aufgemischt. Als eines der wenigen Backyard-Ultra-Events hierzulande zieht es Ausdauersportler an, die bereit sind, ihre körperlichen und mentalen Grenzen auszuloten. Im Gegensatz zu klassischen Marathons oder Ultraläufen gibt es beim Last Soul Ultra kein festes Enddatum – das Rennen endet erst, wenn nur noch ein Teilnehmer übrig bleibt.
Hinter dem Format stehen Kim Gottwald und André Schürrle, der ehemalige Fußball-Nationalspieler. Ihre Verbindung zum Sport und zur Community hat dem Event von Beginn an eine besondere Aufmerksamkeit verschafft. Die Veranstaltung reiht sich ein in die wachsende Bewegung der Backyard-Ultra-Läufe, die weltweit Anhänger finden.
Dieser Guide fasst zusammen, was über das Last Soul Ultra 2025 bekannt ist – von den Grundregeln bis hin zu den Erfahrungen erster Teilnehmer.
Was ist das Last Soul Ultra und wie funktioniert das Format?
Das Last Soul Ultra folgt dem Prinzip des Backyard-Ultra, das in den USA mit dem Big’s Backyard Ultra seinen Ursprung hat. Jede Stunde startet eine neue Runde, in der alle verbliebenen Läufer eine festgelegte Distanz zurücklegen müssen. Wer die Zeitvorgabe verpasst oder aufgibt, ist aus dem Rennen. Der letzte verbliebene Teilnehmer – der „Last Soul” – gewinnt.
Die Runde beträgt etwa 6,7 Kilometer, was knapp 4,2 Meilen entspricht. Diese Distanz muss innerhalb einer Stunde geschafft werden, inklusive An- und Abmarsch zum Startpunkt. Zwischen den Runden bleibt den Teilnehmern kaum Zeit zur Erholung – ein Umstand, der das Format besonders brutal macht.
Die Grundregeln auf einen Blick
- Jede Runde startet stündlich mit identischer Distanz
- Alle Teilnehmer müssen die Runde innerhalb der Stunde abschließen
- Wer eine Runde nicht beendet, scheidet endgültig aus
- Das Rennen endet, wenn nur noch ein Läufer übrig ist
- Es gibt kein maximales Rundenlimit
Das Besondere am Backyard-Ultra-Format ist die Unvorhersehbarkeit. Niemand weiß im Voraus, wie viele Runden gelaufen werden. Einige Events enden nach 10 Runden, andere erst nach 50 oder mehr. Das macht sowohl die Planung als auch die mentale Vorbereitung zu einer besonderen Herausforderung.
Die Organisatoren und ihre Vision
Kim Gottwald und André Schürrle bilden das Team hinter dem Last Soul Ultra. Während Gottwald als erfahrener Organisator im Laufsport auftritt, bringt Schürrle als ehemaliger Bundesliga- und Nationalspieler eine andere Art von Sportlerfahrung mit. Seine Bekanntheit hat dem Event zusätzliche Aufmerksamkeit über die reine Laufszene hinaus beschert.
Schürrle, der während seiner aktiven Karriere für Clubs wie Mainz 05, Wolfsburg und Dortmund spielte, hat sich nach seiner Fußballzeit verschiedenen Ausdauerprojekten gewidmet. Das Last Soul Ultra verbindet seine Erfahrung mit dem, was er über Teamgeist und Durchhaltevermögen gelernt hat. Seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 mit dem deutschen Nationalteam unterstreicht seinen Hintergrund im Hochleistungssport.
Warum ein Backyard Ultra in Deutschland?
Die Backyard-Ultra-Bewegung hat in den vergangenen Jahren international an Bedeutung gewonnen. In den USA gibt es seit Jahren etablierte Events wie das Big’s Backyard Ultra in Tennessee. In Europa fehlten lange vergleichbare Formate. Das Last Soul Ultra füllt diese Lücke für den deutschsprachigen Raum.
Laut verfügbarer Berichte positioniert sich das Event bewusst als Community-orientierte Veranstaltung, die nicht nur Leistung, sondern auch Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt. Teilnehmer berichten von einem Gemeinschaftsgefühl, das über klassische Wettkämpfe hinausgeht.
Trotz des Wettbewerbscharakters beschreiben Teilnehmer das Last Soul Ultra als gemeinschaftliches Erlebnis. Viele Läufer bleiben bis zum Schluss, um die verbliebenen Teilnehmer anzufeuern – unabhängig davon, ob sie selbst noch im Rennen sind.
Das Jahr 2025: Erste Erfahrungsberichte
Das Last Soul Ultra 2025 markiert einen ersten Meilenstein für das Event. Teilnehmerberichte auf YouTube geben Einblick in den Ablauf und die Atmosphäre. Ein Teilnehmer berichtet von seiner Teilnahme und beschreibt das Erlebnis als intensive Prüfung sowohl der körperlichen als auch der mentalen Belastbarkeit.
YouTube-Kanäle haben das Event begleitet und Q&A-Sessions sowie Teilnehmerberichte veröffentlicht. Diese Inhalte zeigen eine wachsende Community rund um das Last Soul Ultra und wecken Interesse bei potenziellen zukünftigen Teilnehmern.
Merchandise und Ausrüstungspartnerschaft
Zwischen dem 1. und 10. Oktober 2025 gab es eine Preorder-Kampagne für ein sogenanntes „Last Soul Ultra Capture”-Produkt. Dahinter verbirgt sich eine Partnerschaft mit Achore, einer Ausrüstungsmarke für Läufer. Die Kampagne wurde im Rahmen einer Winter Collection veröffentlicht.
Diese Verbindung zwischen Event und Ausrüstung ist im Ultralaufsport nicht ungewöhnlich. Sie ermöglicht es Organisatoren, zusätzliche Einnahmen zu generieren und gleichzeitig die Community mit speziellem Equipment zu versorgen.
Genaue Details zur Location des Events, zu Teilnahmegebühren oder zu spezifischen technischen Daten wie Gesamtdistanz und Höhenmeter sind in den öffentlich zugänglichen Quellen nicht verfügbar. Für konkrete Informationen empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei den Organisatoren.
Chronologie des Last Soul Ultra
- Entstehung des Formats – Das Backyard-Ultra-Prinzip wird in den USA etabliert, vor allem durch Big’s Backyard Ultra als Referenzevent
- Gründung des Last Soul Ultra – Kim Gottwald und André Schürrle entwickeln das Konzept für den deutschsprachigen Raum
- Preorder-Kampagne Herbst 2025 – Partnerschaft mit Achore für exklusives Capture-Equipment
- Durchführung Last Soul Ultra 2025 – Erstes großes Event mit Teilnehmerberichten und YouTube-Dokumentation
- Community-Aufbau – YouTube-Präsenz wächst durch Q&A-Formate und Teilnehmerstories
Was ist bekannt – und was bleibt offen?
| Bekannte Fakten | Offene Fragen |
|---|---|
| Format: Backyard Ultra mit 6,7 km pro Stunde | Genaue Location des Events |
| Organisatoren: Kim Gottwald und André Schürrle | Teilnahmegebühren und Anmeldeverfahren |
| Event fand 2025 statt | Höhenprofil und Streckenbeschaffenheit |
| Ausrüstungspartnerschaft mit Achore | Maximale Teilnehmerzahl |
| Starke YouTube-Präsenz | Terminplanung für kommende Jahre |
Das Backyard-Ultra-Format im Kontext
Backyard-Ultra-Läufe unterscheiden sich fundamental von klassischen Ultramarathons. Während bei einem 100-Kilometer-Lauf das Ziel klar definiert ist, arbeiten Backyard-Ultra-Events mit einem offenen Ende. Diese Ungewissheit erfordert eine andere Art der Vorbereitung.
Internationale Events wie das Big’s Backyard Ultra haben gezeigt, dass Teilnehmer teilweise über 70 oder mehr Runden absolvieren – das entspricht mehr als 450 Kilometern in weniger als drei Tagen. Solche Leistungen setzen nicht nur Ausdauer, sondern auch effektive Ernährungs- und Erholungsstrategien voraus.
Das Last Soul Ultra positioniert sich in diesem wachsenden Marktsegment als deutsche Antwort auf ein internationales Phänomen. Die Kombination aus sportlicher Herausforderung und Community-Element macht das Format für verschiedene Zielgruppen attraktiv.
Quellen und Einordnung
Ich nahm teil am Last Soul Ultra 2025 und kann bestätigen: Das Format fordert alles. Man läuft, bis man nicht mehr kann – im wortwörtlichen Sinn.
— Teilnehmerbericht auf YouTube
Die verfügbaren Informationen stammen überwiegend aus YouTube-Videos der Organisatoren und Teilnehmer. Offizielle Pressemeldungen oder detaillierte Event-Webseiten wurden in den öffentlich zugänglichen Quellen nicht gefunden. Das bedeutet: viele Angaben basieren auf Nutzer-generierten Inhalten und sind entsprechend einzuordnen.
YouTube-Kanäle wie der von Achore und weitere Teilnehmeraccounts haben das Event begleitet und dokumentiert. Ihre Berichte bilden derzeit die Hauptinformationsquelle für Interessierte.
Fazit: Lohnt sich das Last Soul Ultra?
Das Last Soul Ultra 2025 hat gezeigt, dass das Backyard-Ultra-Format auch in Deutschland funktioniert. Trotz begrenzter öffentlich verfügbarer Details – etwa zu Gebühren oder Location – scheint das Event eine wachsende Community anzuziehen.
Wer sich für ultralange Ausdauerwettkämpfe interessiert und das Besondere sucht, findet im Last Soul Ultra ein Format, das sich von klassischen Events abhebt. Die Entscheidung zur Teilnahme erfordert allerdings eine sorgfältige Vorbereitung und realistische Einschätzung der eigenen Grenzen. Wie bei allen Extremsportarten gilt: Die Grenze zwischen Herausforderung und Überlastung kann schmal sein.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich das Last Soul Ultra von einem normalen Marathon?
Beim Marathon gibt es ein festes Ziel nach 42,2 Kilometern. Beim Last Soul Ultra gibt es kein festes Ziel – das Rennen endet erst, wenn nur noch ein Teilnehmer übrig bleibt. Das Event kann theoretisch unbegrenzt lange dauern.
Wer kann am Last Soul Ultra teilnehmen?
Grundsätzlich jeder, der sich der körperlichen und mentalen Herausforderung gewachsen fühlt. Genaue Qualifikationskriterien oder Anmeldevoraussetzungen sind in den öffentlichen Quellen nicht im Detail beschrieben.
Wie viele Runden sind beim Last Soul Ultra üblich?
Die Anzahl der Runden hängt davon ab, wann alle anderen Teilnehmer aufgeben. Bei einigen Events endet das Rennen nach etwa 10 Runden, bei anderen können es 50 oder mehr sein.
Gibt es eine Altersbeschränkung?
In den verfügbaren Quellen werden keine spezifischen Altersbeschränkungen für das Last Soul Ultra genannt. Für Extremsportveranstaltungen gelten in der Regel Empfehlungen und Gesundheitschecks.
Welche Ausrüstung wird empfohlen?
Durch die Partnerschaft mit Achore gibt es spezielles Equipment für das Event. Grundsätzlich empfehlen Backyard-Ultra-Erfahrene Laufschuhe mit guter Dämpfung, Wechselkleidung und eine durchdachte Ernährungsstrategie.
Wie kann ich mich über kommende Events informieren?
Die YouTube-Präsenz der Organisatoren und von Achore scheint derzeit der Hauptkanal für Ankündigungen zu sein. Dort werden Q&A-Sessions und Teilnehmerberichte veröffentlicht.